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Unsere Hygienetipps für Ziervögel

Unsere Hygienetipps für Ziervögel

Sauberkeit in der Voliere oder dem Vogelkäfig ist äußerst wichtig und spielt eine große Rolle für das Wohlbefinden und die Gesundheit von Ziervögeln. Reinigung trägt dazu bei schwere Erkrankungen und Parasitenbefall zu verhindern. 
Ob Wellensittich, Nymphensittich, Kanarienvogel oder Papagei – eine hygienische Umgebung trägt dazu bei, Krankheitserreger zu reduzieren und den Vögeln ein möglichst gesundes und artgerechtes Leben zu ermöglichen. In diesem Beitrag erfährst du, was du beim Halten von Ziervögeln in Bezug auf regelmäßige Reinigungsroutinen, frisches Trinkwasser, saubere Futterstellen und ein hygienischer Käfig beziehungsweise eine gepflegte Voliere beachtet solltest. Hier sind unsere Tipps:

Komplettreinigung der Voliere

Die Voliere bzw. der Käfig sollte jede Woche gründlich gereinigt und desinfiziert werden, bei stärkerer Verschmutzung oder einer größeren Anzahl an Vögeln entsprechend häufiger. Wichtig ist, dass dafür vogelfreundliche Stoffe verwendet werden, die die Atemwege nicht durch Chemikalien oder Duftstoffe reizen können. Eine reizarme Möglichkeit ist beispielsweise Apfelessig.

Reinigung der Futter- und Wasserschalen

Futter- und Wasserschalen sollten täglich gereinigt werden. Da viele Krankheitserreger feuchtigkeitsliebend sind, ist es empfehlenswert die Schalen in mehrfacher Ausführung zu besitzen, damit die gereinigten Schalen 24 Stunden austrocknen können. Ein trockener Zustand erschwert vielen Mikroorganismen die Vermehrung und trägt damit zu einer hygienischen Umgebung für die Vögel bei.

Trinkwasser-Wechsel

Um Bakterien keinen Nahrungsboden zu liefern, sollte das Trinkwasser täglich gewechselt werden. An heißen Tagen mehrmals. Auch bei Verunreinigung durch Vogelsand, Kot oder Ähnlichem sollte das Wasser erneuert werden. 

Lagerung des Futters

Auch die richtige Lagerung des Futters ist ein wichtiger Bestandteil der Hygiene. Futter sollte grundsätzlich kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt aufbewahrt werden. Um das Risiko eines Schädlingsbefalls möglichst gering zu halten, sollten außerdem immer nur so viele Futterbeutel geöffnet werden, wie auch innerhalb eines Monats aufgebraucht werden können. Geöffnete Beutel sollten anschließend gut verschlossen und sauber gelagert werden.

Lufthygiene

Auch die Lufthygiene sollte nicht vernachlässigt werden, da Federstaub schädlich für die empfindlichen Atemorgane der Vögel ist. Regelmäßiges Stoßlüften kann dabei helfen, die Raumluft auszutauschen und die Belastung durch Staub zu reduzieren. Alternativ kann ein geeigneter Luftreiniger eingesetzt werden. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass kein starker Zug entsteht, der zu Infektionen der Atemwege führen kann.

Raumklima

Es sollte darauf geachtet werden ein konstantes Raumklima bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 50 % und 60 % zu gewährleisten. Ein Hygrometer kann dabei helfen, die Luftfeuchtigkeit regelmäßig zu kontrollieren. Vor allem im Winter kann trockene Heizungsluft die Schleimhäute reizen und Pilzerkrankungen fördern.